Radioaktivität ist eine sogenannte ionisierende Strahlung.

Durch Kernwaffenversuche und Reaktorunfälle kam es in der Vergangenheit zu erheblicher Freisetzung von radioaktiven Partikeln. Das Problem ist die lange Strahlungsdauer dieser Partikel, die mittels der Halbwertszeit angegeben wird und besagt in welcher Zeit die Strahlungsenergie auf die Hälfte gesunken ist.

Was bewirkt radioaktive Strahlung im Körper?
Alle biologischen Moleküle und auch das im Körper enthaltene Wasser bremsen u.a. radioaktive Strahlung ab. Dabei wird Energie frei. Sie ist für die Wirkung ionisierender Strahlung verantwortlich und löst auch in lebendem Gewebe Veränderung der Ladung von Atomen und Molekülen aus. Die so entstehenden Ionen sind besonders reaktiv. Sie versuchen sofort, chemisch wieder stabile Verbindungen einzugehen, aber nicht immer die, die für den Körper sinnvoll oder “richtig” sind.

So kann ionisierende Strahlung zum Beispiel wichtige Enzyme funktionsunfähig machen oder Zellbausteine zerstören und zum Zelltod führen. Sie kann aber auch an den großen Molekülen der Erbsubstanz DNA Veränderungen hervorrufen, die bei der nächsten Zellteilung an Tochterzellen weitergegeben werden und langfristig zur Entstehung von Krebs beitragen.

Gesunde Zellen sind in der Lage, viele Schäden zu reparieren oder geschädigte Strukturen gezielt abzubauen. Ist die Strahlendosis jedoch sehr hoch oder das betroffene Gewebe besonders empfindlich, dann. greift dieser natürliche Schutz nicht mehr. Grundsätzlich gilt jedoch: Auch eine sehr geringe Strahlungsdosis kann unter ungünstigen Umständen ausreichen, Gewebe zu zerstören oder eine Tumorentwicklung anzustoßen. Eine untere Grenze oder einen Schwellenwert, unterhalb dessen ionisierende Strahlung unschädlich wäre, gibt es nicht.

Als Aktivität bezeichnet man die Anzahl der Zerfallsereignisse pro Zeiteinheit, die in einer Probe eines radioaktiven oder radioaktiv kontaminierten Stoffes auftritt. Angegeben wird die Aktivität üblicherweise in der SI-Einheit Becquerel (Bq), ein Becquerel entspricht einem Zerfall pro Sekunde. Bq = 1s-1 oder (T hoch minus 1). Mittels eines Dosiskonversationsfaktors kann die Äquivalentsdosis annähernd bestimmt werden.

Die “Halbwertszeit” steht für die Zeit, in der die Hälfte einer strahlenden Substanz zerfallen ist. Radioaktive Elemente verhalten sich dabei immer gleich: Für das 230-Plutonium beträgt die Halbwertszeit 24110 Jahre.

Es gibt verschiedene Arten von ionisierender Strahlung.
Alphastrahlung ist eine Teilchenstrahlung mit sehr geringer Reichweite, die mit  einfachsten Mitteln (Papier) abgeschirmt werden kann. Es handelt sich  dabei um Heliumkerne  bestehend aus zwei Protonen und zwei Neutronen).
Betastrahlung ist eine Teilchenstrahlung, die Elektronen aussendet und mit Materialien wie Plexiglas oder Aluminium abgeschirmt werden kann.
Gammastrahlung ist elektromagnetische Strahlung. Sie ist eine energiereiche, durchdringende und schwer abzuschirmende (Blei) Strahlung. 

Radioaktivität

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